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Kunst&Kultur


Aus für Radiomultikulti

berlinbytes_1163113200_018.jpg 80.000 Besucher kamen am Sonnabend, 24. Mai, zum Tag der offenen Tür des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) in die Masurenallee. Der rbb feierte gemeinsam mit seinem Publikum das fünfjährige Jubiläum des Senders. Die Berliner und Brandenburger konnten live erleben, wie Radio und Fernsehen gemacht werden.

Der rbb hatte die Berliner Masurenallee in eine Festmeile verwandelt. Die Programme radioBerlin 88,8, Antenne Brandenburg, Fritz, Radioeins, Radiomultikulti, Inforadio, Kulturradio und das rbb Fernsehen präsentierten sich von 10-18 Uhr mit Studioführungen, Bühnenshows, Live-Sendungen und vielen anderen Aktionen. Schon ab 9 Uhr standen die Besucher Schlange, um einen Blick hinter die Kulissen der „Abendschau“ und anderer Sendungen und Programme werfen zu können. Bekannte Moderatoren wie Sandra Maischberger, Jörg Thadeusz, Ingo Hoppe und Elvira Siebert waren hautnah zu erleben.

Allerdings ist nicht alles eitel Sonnenschein: Der Rundfunk Berlin-Brandenburg steht unter massiven Sparzwängen. Zum Jahresende muss er deshalb sein Integrationsprogramm Radiomultikulti aufgeben. Die Hörerinnen und Hörer von radiomultikulti verlieren allerdings nicht ihr vielsprachiges Angebot: Vom 1. Januar 2009 an wird auf derselben Frequenz das multikulturelle Programm „Funkhaus Europa“ des WDR ausgestrahlt.

„WDR-Funkhaus Europa“ wurde 1998 gegründet und sendet, ähnlich wie radiomultikulti, ein 24-stündiges Programm in Deutsch und 17 weiteren Sprachen. Zwischen Radiomultikulti und „Funkhaus Europa“ gibt es seit Jahren eine enge Kooperation.

radiomultikulti besteht seit 1994. In der jüngsten Media-Analyse vom März 2008 kam es aufeinen Marktanteil von 0,8 Prozent. Das entspricht täglich 37 000 Hörern. Für die Hörerinnen und Hörer von radiomultikulti bleibt es also zumindest bei einem qualitativ hochwertigen Programm auf der Berliner Frequenz 96,3 Mhz. www.multikulti.de

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